TCM INformation

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine ganzheitlich orientierte Medizin mit einem Erfahrungsschatz von über 5000 Jahren. Sie ist das älteste, erprobteste und umfassendste medizinische System der Welt und entwickelt sich heute noch ebenso dynamisch weiter wie im Laufe seiner langen Geschichte.
Der Grundpfeiler der chinesischen Heillehre ist die Yin- und Yang-Lehre, der gegensätzlichen und sich gleichzeitig ergänzenden Polarität aller Dinge und Kräfte. Jede Erscheinungsform des Lebens - also auch der Mensch - besteht nach dieser Auffassung aus den gegensätzlichen Kräften Yin und Yang, die nur gemeinsam ein vollkommenes Ganzes bilden. Gesundheit bedeutet im chinesischen Sinne ein harmonisches Gleichgewicht dieser beiden Kräfte. Ein Ungleichgewicht hingegen bedeutet Krankheit oder Störung des Wohlbefindens. Die TCM betrachtet ein gestörtes Organ nicht isoliert, sondern stellt es mit dem Gesamtsystem Mensch in Beziehung. Zur Diagnose, bzw. Lokalisation einer solchen Yin- und Yang-Disharmonie wird die Zunge angesehen, der Puls gefühlt, die Ausstrahlung, das Wesen und der körperliche Ausdruck des Patienten beurteilt. So können Krankheiten schon im Entstehen erkannt und ihren Ursachen frühzeitig begegnet werden.
Da die Traditionelle Chinesische Medizin den Grund für alle Krankheiten in einer Disharmonie zwischen Yin und Yang ansieht, zeigt sich auch ein sehr breites Einsatzfeld für ihre Heilmethoden.
Akupunktur, Ohrakupunktur, Moxa - Anwendungen, Chinesische Kräutertherapie (Arzneimitteltherapie), Chinesische Ernährungstherapie, Schröpfkopftherapie und Qi Gong sind die Therapieschwerpunkte der TCM.

Auf diesen Seiten lesen Sie ausschliesslich über die Kräuteranwendung in der TCM, der Phyto-Therapie.

Definition Kräutertherapie

Chinesische Arzneimittel beinhalten pflanzliche, mineralische und tierische Stoffe, wobei der überwältigende Anteil pflanzliche Stoffe sind. Chinesische Arzneimittel sind nicht chinesisch, weil sie nur in China zu finden wären; einige der ungefähr 5000 bekannten und dokumentierten Mittel wurden nach China importiert. Viele der Kräuter wachsen auch hierzulande.
Ein Chinesisches Arzneimittel ist chinesisch, weil es nach ganz spezifischen Eigenschaften klassifiziert ist. Seit Jahrhunderten werden die Wirkungen der eingesetzten Arzneien beobachtet und das Wirkspektrum beschrieben. Unzählige Kombinationsmöglichkeiten öffnen dem Therapeuten äusserst gezielte Behandlungsanwendungen für den jeweiligen Patienten.
Die vierhundert häufig verwendeten Chinesischen Arzneimittel werden dem Patienten in den allermeisten Fällen als komplexe Multikomponenten-Rezepturen verschrieben. Arzneimittel werden untereinander fein abgestimmt, um die Verschreibung möglichst ausgewogen und den komplexen Umständen der Krankheit des individuellen Patienten anzupassen.
Äusserst wirksam ist diese Therapie im Bereich der Stresstoleranz.

Wenn wir ein Pferd mit der Traditionelle Chinesische Heilkunde (TCM) behandeln wollen, darf nicht nur das vorrangige Problem und seine Symptome, zB Atemwegserkrankungen oder Headshaking betrachtet werden, sondern der gesamte Körper des Tieres in einer holistischen Weise. Die Schulmedizin würde zB ein Sommerekzem als Krankheit diagnostizieren, in der TCM wird das Ekzem als Symptom betrachtet, dessen Ursache in den Körpersystemen des Pferdes zu finden sind.
Ebenso wenig sollte die Einteilung nach sog. Typen nicht als Basis der Anamnese dienen, viele Neulinge in der TCM halten sich allzugerne an diese Kategorisierung, um ein "Bild" zu erhalten, von dem sie ausgehen können. Diese Vorab-Beurteilung nach Typ jedoch untergräbt das tatsächliche Gesamtbild und eine fehlerhafte Diagnose ist oftmals die Folge. Sogenannte reine Leber oder Nieren, Herz etc. Typen existieren weder beim Menschen noch beim Tier.
Vielmehr sind die Meridiane so sehr miteinander verbunden, dass es eigentlich Leber-Niere-Herz Typen, Leber-Lunge-Milz Typen usw. geben müsste. Zum anderen ist die Typisierung ein Geschöpf von Übersetzern der Materia Medica, die aus der "westlichen" Welt stammten. da die westliche Mentalität seit undenklich langer Zeit dazu neigt, alles zu ordnen, zu klassifizieren, Schubladendenken. Das passt keinesfalls zur TCM und ein kundiger TCMler wird sich von diesem Denkmuster distanzieren.
Jegliche Veränderung, Symptom, Emotion, Krankheitsgeschichte und andere generelle Charakteristika sollte beachtet werden, um ein wahrhaftiges Bild der Disharmonie zu bekommen. Dieses Gesamtbild beschreibt letztendlich den Zustand des aus dem Gleichgewicht geratenen Pferdekörpers. Diese Diagnostik Methode bringt nicht unbedingt eine spezifische Krankheit oder eine präzise Ursache hervor, sondern ein Bild des GANZEN und dessen Probleme - davon wandelt sich die Terminologie der "Ganzheitlichen Therapie" ab. Die Frage nach Ursache und Effekt dieser wird immer als sekundär betrachtet.
Sobald ein Ungleichgewicht festgestellt ist, wird aus der Vielzahl der einzelnen Pflanzen entsprechend der chinesischen Diagnose eine individuelle Rezeptur erstellt, um dem Kärper die notwendigen Heilwirkstoffe zuzuführen und eine Balance des Systems wieder herzustellen. Spezielle Aufmerksamkeit in der Liste der Heilpflanzen erhalten sogenannte Adaptogene. Auf der Seite Adaptogene im Detail stelle ich einige Pflanzen im einzelnen vor.
Oft schon nach einer Woche, in der das Pferd die verschriebenen Heilkräuter bekommt, zeigen sich erste Veränderungen. In der TCM gibt es keine Erstverschlimmerung wie in der Homöopathie.
Es dauert in den meisten Fällen ca. 1 bis 4 Monate bevor die ersten Erfolge deutlich zu sehen sind: die Symptome werden geringer oder unterbleiben, der Körper beginnt mit der Selbstheilung.
Kurz zum Headshaking:
Nervenvernarbungen, die durch diese Neuralgie entstehen, kann man nicht mehr kurieren ABER diese Therapie kann den Pferdekörper wieder soweit ins Gleichgewicht bringen, dass er ohne Schwierigkeiten die tgl. Belastungen eines Pferdealltags mit Beritt verkraften kann, ohne Rückfälle zu erleiden.

Kann die TCM noch mehr heilen?

TCM wird unter anderem erfolgreich eingesetzt bei:

- Verhaltensauffälligkeiten, wie zB psychischen Zyklusproblemen oder Aggressivität
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Headshaking
- Hufrehe
- Cushings
- Equine Sarkoiden, Melanomen, Karzinomen, Fohlenwarzen
- Entzündungen
- Wundversorgung
- Kissing Spine Syndrome
- Hauterkrankungen wie zB Mauke, Pilz, Ekzeme
- Atemwegserkrankungen
- Stoffwechselstörungen

Yin & Yang

Die Begriffe Yin & Yang beziehen sich auf die beiden ausgleichenden & entgegenwirkenden Werte, aus denen sich alles zusammensetzt und entsteht.
Yang ist heiss, trocken, Feuer, Exterieur, Energie, männlich, aktiv, Tag, hart, Sommer usw.
Yin ist kalt, feucht, weiblich, Interieur, Nacht, Winter, zart, Wasser, inaktiv, und Substanz.
Da Yin & Yang oppositiver Natur sind, kann Harmonie nur durch Erhaltung einer gewissen Balance (Gleichgewicht) erzielt werden.
Innerhalb des Körpers wird alles als YIN bezeichnet, das Interieur, das Blut und andere Körperflüssigkeiten, sowie die Substanz des Körpers.
Auf der anderen Seite wird alles Äussere als Yang bezeichnet, die Energie, die Hitze und der Wille.

Traditionell werden die Nieren als der Ursprung, das Mutterorgan des Yin & Yang angesehen.

Krankheit entsteht, wenn Yin & Yang nicht im Gleichgewicht stehen. Zum Beispiel: ein starke Unterkühlung des Körpers (zu viel Yin) resultiert in Schädigung des Yang. Ein med. Beispiel: Antibiotika werden in der TCM als Yin betrachtet.
Ähnlich verhält es sich anders herum: exzessive Hitze u. Überanstrengung, Fieber und Infektion, sowie Flüssigkeitsverlust und Mangel wird das Yin schädigen.
Mit westlicher Denkweise/Verständnis interpretiert bedeutet dieses folgendes: das Konzept des Yin als Repräsentant der Körperreserven wird der adrenalen Reservekapazität gleichgestellt, welche die adaptive Kapazität oder anders ausgedräckt das Mass der adaptiven Energie festlegt.
Ein einfaches Beispiel eines Yin Defizits, welches die meisten von uns schon einmal erfahren haben, bezieht sich auf die Konsequenzen, die aus Übermüdung entstehen: wer hat sich nicht gewundert, dass wir, obwohl wir durch den Mangel an Schlaf total erschöpft sind, auf einmal einen Energieaufschwung erleben. Wir erleben einen "2. Wind", obwohl wir erschöpft sind. Dieses beruht auf Yin Defizit aufgrund des Mangels an Schlaf, welcher ein fundamentales Yin Tonikum darstellt, ebenso wie Sport und Bewegung ein Yang Tonikum darstellt.
Obwohl wir in einem solchen Moment scheinbar mehr Energie haben, sollte man wissen, dass diese Energie nicht von bleibender Natur ist, nicht gesteigert und erhalten werden kann und nur aufgrund eines Defizits der Yin Reserven zustande kam.

Es ist notwendig, dass der Unterschied zwischen normaler Energie und zielloser Energie der Yin Erschöpfung in Pferden stärker beachtet wird.
Ein Beispiel: das sonst so ruhig und fast faul erscheinende Pferd, dass urplötzlich Energieanwallungen bekommt; es mag vielleicht sogar scheuen, vorwärtsjagen und für eine kurze Weile in Hochform sein.
Natürlich zehren Stimulanten am Körper (Yin).
Dieses trifft auch auf Yang Hormone wie Adrenalin, Kortisol (Hydrokortisone) &
Thyroxine zu.
Auf der anderen Seite hat man heute das Verständnis erlangt, dass Stimulanten und adaptive Hormone die Fähigkeit besitzen die Stamina und Energien des Körper wie durch Magie steigern können, ohne den Körper auf irgendeine Art zu schwächen. ABER!
Obwohl der gesunde Körper sehr adaptiv ist und diese zugeführten Stimulanten für einen langen Zeitraum akzeptieren und verarbeiten, ist immer ein Preis zu zahlen. Die Yin Resereven werden irgendwann aufgebraucht sein. Damit würde dann ganz klar der Punkt erreicht, indem die optimale Gesundheit und Vitaliät des Körpers ins Schwanken gerät.

In TCM ist dieses der Punkt, an dem Yang überzogen wird und das Yin stört,
es führt zu Erkrankungen wie zB Gelenkschmerzen, Lahmheiten ohne klinischen Befund, virale Attacken, Husten ohne Befund und Allergien.
Wenn wir über adaptive Hormone wie Kortisol sprechen, wissen wir, dass es seine adaptive Stamina steigernden Kräfte erzielt, indem es Reserven des Körpers (Yin) mobilisiert.
Es ist zB wohl bekannt, dass Kortisol die Calcium & Phosphatvorräte in den Knochen aufzehrt. Phosphat wird für die Formation des ATP benötigt, es ist essentiell für Energiebildung. link
Kortisol steigert die Blutzuckerwerte indem es die Glukosereserven in der Leber oder den Muskeln einsetzt.
Thyroxine kann ebenfalls einen Abbau der Knochenmasse, sowie einen generellen Verlust an Körpermasse erzielen, wenn weiterhin Körperreserven aufgebraucht werden.

Während die Schulmedizin dieses Thema aus einer reduktionistischen Perspektive betrachtet & den Mechanismus hinter den verschiedenen Prozessen identifiziert, ist der holistische Ansatz der TCM viel weitreichender, die Effekte auf den gesamten Körper allumfassend betrachtend.
Die Medizinische Wissenschaft sieht Knochenschwund als isoliertes Symptom oder Nebeneffekt mit keinerlei Auswirkungen auf den Stoffwechsel, obwohl zB Osteoporose mit der Elevation des endogenen Kortisolspiegels in Verbindung gebracht wird. Erhöhte Kortisolwerte werden beim wild lebenden Pferd benötigt, um Gefahrsituationen bewältigen zu können. Heutzutage, beim domestizierten Pferd, werden kortisonhaltige Arzneien verwendet, um Symptome aller möglichen Krankheiten zu behandeln, in nichbeachtender Weise seiner adaptiven und Yin mobilisierenden Kräfte, sprich körpereigene Kortisole.
Der zentral adaptive Effekt von Kortison wird sogar häufig als "Nebenwirkung" beschrieben.
Die Erwartung, dass adaptive, Reserve mobilisierende Hormone wie Kortisol unbegrenzt eingesetzt werden können, um Symptome chronischer Krankheiten zu unterdrücken, ohne die darunter liegenden Ursachen zu beachten, demonstriert eine fundamentale und sehr beunruhigende Unkenntnis und Verständnis des Körpers und seiner adaptiven Prozesse.
Diese reduktionistische Denkweise der modernen Medizin definitiv hindert dieselbige, den Kärper als "Einheit" zu betrachten. Fakt ist, das die moderne Medizin dazu trainiert wurde und wird, nicht das Gesamtbild oder gesamte Balance und Harmonie des Pferdes zu erkennen, anstelle dessen werden Serien von Bluttests angeordnet.


CHINESISCHE MEDIZIN vs. WESTLICHE MEDIZIN


Chinesische Medizin,

eine der orientaischen Heilmethoden, ist ein komplettes medizinische System. Es hat seit 23 Jahrtausenden Krankheiten diagnostiziert, behandelt und verhindert. TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) kann nicht nur physische und psychische Beschwerden heilen, dieses Heilsystem kann auch die Immunkräfte verbessern, Reserven aufbauen und das allgemeine Wohlbefinden wieder herstellen.
Einer der wichtigsten Bausteine im Denken der Chinesische Medizin ist, dasss Krankheit aufgrund einer inneren Balancestörung des Yin und Yang hervorgerufen wird. Wenn diese Balance wieder hergestellt wird, wird der Körper wieder gesunden. Westliche Medizin baut mehr oder weniger darauf auf, dass Krankheit aufgrund äusserer Faktoren hervorgerufen wird, zB durch einen Virus oder Bakterien; durch eine langsame Degeneration der Funktionalität des Körpers. Beide Konzepte sind und bieten Alternativen.

Die Westliche Medizin liegt in der Cartesianischen Philosophie (1) begründet, dass den Körper als ein separates System vom System der Psyche darstellt. Obwohl diese Philosophie den Gedanken zulässt, dass ein System das andere beeinflussen kann, differenziert es Krankheiten als entweder physich der psychisch.
Die Chinesen sehen den Körper als integriertes Ganzes; jedes Organ hat eine mentale, physische und spirituelle Funktion, die nicht separiert werden können.
Westliche Ärzte arbeiten mit der Vorstellung, dass externe Kräfte, seien es Eingriffe oder Chemikalien, Krankheiten heilen können. Obwohl dieses in der Vergangenheit meist bestätigt wurde, steht die Allgemeinheit und die Schulmedizin unserer modernen Welt mehr und mehr diesem Denken und dem Gebrauch von Chemikalien skeptisch gegenüber.
Auf der anderen Seite behauptet die Traditionelle Chinesische Medizin, dass der Körper das Potential besitzt, sich selbst zu heilen, wenn er dazu angeleitet wird.

Manche Leute sehen die Chinesische Heilmethode nicht nur als eine Alternative, sondern betrachten es als ein übergeordnetes medizinisches System.
Chinesische Medizin ist ein anderes medizinisches System, welches bestimmte Vorteile für das Individuum gegenüber der Westlichen Medizin inne hat, aber es ist auf keinen Fall übergeordnet oder ein Allheilmethode!!
Der grösste Nachteil der Westlichen Medizin liegt darin, dass diese auch ein negatives Potential mitbringt, in der Form von zB Nebenwirkungen.
Akupunktur hingegen, als eine Methode unter vielen Heilweisen der Chinesischen Medizin, verursacht keine Nebenwirkungen irgendeiner Art, das ist mittlerweile erwiesen. Vorrausgesetzt es wird von einem zertifiziertem Therapeuten oder Arzt ausgeführt.

Trotz der stark gegensätzlichen philosophischen Grundlagen ist es weiser, diese beiden medizinischen Systeme als sich unterstützende Methoden, denn als sich gegenseitig ausschliessend Systeme zu betrachten. Jedes dieser Systeme beinhaltet Grundlagen und therapeutische Methoden, die wissenschaftlich und philosophisch bewiesen und erklärt werden können; ein jedes kann dem Einzelnen dienlich sein, und gemeinsam können sie die philosophische und ideologische Basis der Medizin erweitern.
Im Allgemeinen jedoch, kann die Chinesische Medizin chronische Krankheitsbilder und Erkrankungen, die nicht mit Schulmedizin diagnostiziert werden können, effektiver behandeln. Westliche Medizin, an der anderen Hand ist die benötigte Medizin f¨r Notfall Situationen und lebensrettende Massnahmen. Im Gegensatz zu der in unseren Breiten mehr oder weniger negativen Einstellung der orientaischen Medizin gegenüuml;ber, denkt man in China zB in beide Richtungen.

DIE PHILOSOPHIE DER CHINESISCHEN MEDIZIN


Yin und Yang

 In der chinesischen Kosmologie entstamen alle Kreationen des Lebens dem Ying und Yang. Dieses sind diametrale Gegensätze wie Winter und Sommer, Tag und Nacht, kalt und heiss, nass und trocken, innen und aussen. Harmonie zwischen Yin und Yang bringt Gesundheit, gutes Wetter und Glück. Die Disharmonie bringt Krankheit, Unwetter und Unglück. Die Strategie der Chinesischen Medizin ist es, die Harmonie wieder herzustellen.
Ein jeder Mensch wird als Mikrokosmos in dieser Welt betrachtet, in der der Arzt und sein Patient versuchen, eine gesunde Harmonie zu erlangen oder wieder herzustellen. Jede Person wird als «unikates, einmaliges Gebiet« betrachtet, das gepflegt werden will. Die Ärzte nutzen Akupunktur, Heilkräuter, Massagen und Nahrung, um Gesundheit aud mentaler und physischer Ebene wieder zu erlangen und zu erhalten.

Körper Bestandteile (Qi, Wasser, Blut, Geist, Wesen)

Der menschliche Körper beinhaltet Qi, (ausgesprochen Chee), Wasser und Blut. Qi ist die Kraft, die uns gegeben ist, um uns zu bewegen, zu denken, fühlen und arbeiten − die Lebensenergie. Wasser ist das feuchte Medium, das uns beschützt und das Gewebe feucht hält. Blut ist das Fundament der Knochen, Nerven, Haut, Muskeln und Organe.
Menschliche Wesen haben auch eine Psyche und einen Geist, Seele (Shen) und Wesen (Jing). Shen das Nicht-Körperliche des Menschen; Jing präsentiert des Körpers Fortpflanzungsfunktion und regenerierende Fähigkeiten.

Organ Verbund

(Leber und Galle, Herz und Dünndarm, Milz und Magen, Lunge und Dickdarm, Nieren und Blase).
Der Körper wird in 5 Funktionsbereiche gegliedert, bekannt als der Organ Verbund. Dieser Verbund lenkt bestimmte Kürperbereiche, psychische Bereiche und physische Aktivitäten. Viele dieser physischen Funktionen innerhalb des Verbundes, von den Chinesen vor vielen tausend Jahren identifiziert, sind denen des heutigen westlichen Denkens ähnlich.

Körperklima

(Wind, Feuchte, Trockenheit, Hitze, Kälte)
In der Natur bestehen extreme klimatische Verhältnisse, die ungeheuerliches anrichten können, wie zum Beispiel Wirbelstürme und Flutwellen. Dieselben Kräfte − extremer Wind, Feuchtigkeit, Trockenheit, Hitze und Kälte können die Balance im Körper stören, schwächen oder stören die Bewegung des Qis in den Organen

GESUNDHEIT UND KRANKHEIT

 Alle Krankheiten werden als Folge eines krankhaften Verbrauches oder Blockierung des Qi, Wasser und/oder Blutes verstanden. Verbrauch führt zu Schwäche, Lethargie, häufige Erkrankungen, schwache Verdauung und inadequaten Blutfluss. Blockierung resultiert in Schmerzen, Verspannungen, aufgetriebenem Unterleib, Gereiztheit und Schwellungen.

DIAGNOSE

Therapeuten beurteilen eines Patienten Gesundheitszustand, indem sie den Puls fühlen, das Gesicht, die Zunge und den Körper untersuchen. Die so erhaltene Information wird in die Information, die durch den Patienten beigetragen wurde, eingeflochten; seine Beschwerden, Arbeits- und Lebensverhältnisse, sein Umfeld, Familiengesundheit und sein emotionales Leben.

BEHANDLUNG

Das Ziel der Behandlung ist es, Yin und Yang auszugleichen und eine Harmonie herzustellen. Dieses wird erreicht, indem Qi, Wasser , und Blut im Organ Verbund reguliert werden. Die schwachen Organe werden gestärkt, blockierte Kanäle geöffnet, überflüssiges entfernt, Verspannungen entspannt, allgemeine körperliche Unruhe besänftigt, Hitze gekühlt, Kälte erwärmt, Trockenheit befeuchtet und Feuchtigkeit getrocknet. Behandlungen mögen verschiedene Methoden beinhalten; Akupunktur, Heilkräuter, spezielle Diäten und Massagen.
Die Dauer einer solchen Behandlung liegt in der Natur der Beschwerden, der Stärke eben dieser und wie lange diese existieren. Zum Beispiel Akupunktur wird oftmals bis zu 3 mal die Woche oder weniger als 3 mal im Momat verschrieben. Die Resultate variieren. Einige Patienten benötigen nur einige wenige Behandlungen, andere sehr häufig, um fest verwurzelte Befindensmuster umzukehren.

WIE DIE ENTWICKLUNG DES SCHMERZES ERKLÄRT WIRD

Moderne Medizin und TCM erklären das Symptom Schmerz in unterschiedlicher Weise. Westliche medizinische Forschung entdeckte, dass Schmerzsignale von speziellen Zellen des zentralen Nervensystems weitergegeben werden; den Rezeptoren, welche in der Haut und in anderen Geweben vorhanden sind. Diese Zellen reagieren auf Verletzungen, Entzündungen oder Gewebszerstörung. Diese Signale werden auf elektronischer und chemischer Basis geleitet, vom Rezeptor zu Neuronen, zur Wirbelsäule und dann mittels Interneuronen in der Wirbelsäule zum Gehirn, wo sie dann endlich von uns als Schmerz empfunden werden.
TCM sieht es folgendermassen an: es besteht eine Balance zwischen den Prinzipien vonYin und Yang, und zwischen Qi und Blut. Qi und Blut wandern durch den Körper auf festgelegten Wegen, welche Kanäle oder Meridian genannt werden. Wenn zB nicht genügend Qi und Blut vorhanden ist, oder wenn es irgendwo blockiert ist, entsteht eine Imbalance zwischen Yin und Yang. Als resultat dieser Imbalance funktioneiren innere Organe nicht mehr in der optimalen Weise und Krankheit und Schmerz entwickeln sich.

SCHMERZ KONTROLLE IN DER TCM

In der Schulmedizin passiert es nicht selten, dass den Patienten mitgeteilt wird, das die Ursache eines Schmerzen nicht gefunden werden kann.
In der TCM wird in solchen Fällen eine bestimmte Methode häufig angewandt: die Akupunktur. ärzte unterziehen ihre Patienten einer Akupunktur Untersuchung oder Patienten beginnen, das Potential der Akupunktur und Heilkräuter für sich selber zu investigieren.
Die Anwendungsbereiche und zu erwartenden Resultate in der TCM Kräuter- und Akupunkturbehandlung beinhalten:
− Den Schmerz insgesamt zu beseitigen oder zumindest soviel wie möglich.
− Die Schmerzgrade zu reduzieren.
− Die Fähigkeit, mit dem Schmerz umzugehen, zu verbessern.
− Die Emotionen zu verbessern.
− Die Energie zu steigern.
− Die Fähigkeit, das tägliche Leben zu meistern, zu steigern.
− Die Lebensqualität zu verbessern.
− Die Abhängigkeit oder ein Zuviel an chem. Medikamenten zu senken.

Copyright Iris Brown, EquisTCM 2008

(1) Cartesianischen Philosophie
Kartesisch oder kartesianisch bedeutet nach Renatus Cartesius, dem latinisierten Namen des René Descartes.

Im weiteren Sinne meint das Adjektiv seine philosophische Ansicht.
Im engeren (mathematischen) Sinne bezieht es sich auf das Kartesische Koordinatensystem, das Cartesius als erster beschrieben bzw. eingeführt hat, etwas allgemeiner wird es für alles "rechtwinklige" verwendet.
Es ist auch ein Bezeichner einer speziellen Mengenverknüpfung, siehe Kartesisches Produkt.
Der Cartesische Taucher ist ein Descartes zugeschriebenes physikalisches Spielzeug, das die Gesetze von Druck und Auftrieb demonstriert.
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Cartesianisch