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Lucienne

Lucienne ist eine 4 jährige Stute, die im Sommer  2008 von einem auf
den anderen Tag mit dem Headshaken anfing.
Im Alter von 2 Jahren fiel sie bereits durch "Boxenlaufen" auf, was dann
später (4 jährig) auch ins Weben überging.

Die Symptome des Headshakens waren so schlimm, dass sie nicht mehr auf die Weide gehen konnte, weil sie nur galoppierte und mit dem Kopf hin- und hergeschlug. Sie konnte zu dieser Zeit nur
in der Reithalle bleiben oder im Stall, wenn ich alles fast hermetisch abschloß , sodass kein Lichtstrahl mehr hindurchkam. Sie litt so stark unter Headshaken, dass sie sogar  in der Box versuchte zu traben, den Kopf gegen die Wand drückte und schwitzig wurde.

Über das Internet kam ich dann zur Website Headshaking und kontaktierte die Therapeutin.
Seit September bekommt sie individuell abgestimmte TCM-Kräuter. Am Anfang zusammen mit Heel Colocynthis Homaccord. Und zusätzlich noch Ingwer über`s Futter. Seit dieser Zeit, zeigt sie kein Headshaken mehr. Sie ist viel gelassener geworden und webt fast gar nicht mehr :-) 

Seit ca. 1 Monat wird sie wieder geritten. Aber vorerst nur leicht und auch nicht
lange, damit`s ihr nicht zuviel wird, wir halten uns strikt an den Management Plan für Headshaker.

Sie ist ein ganz anderes Pferd geworden! Vielen Dank, Iris!

 

Annette L.,   6. 12. 2008,  Deutschland

Kontaktdaten nur mit Zustimmung des Autors bei direkter Nachfrage mit kompletter Absender Anschrift & Rufnummer, um Spam vorzubeugen.


Rubinio

Ich kaufte Rubinio 4 1/2 jährig. Er kam direkt vom Züchter in einen Verkaufsstall und noch am selben Tag habe ich ihn angeschaut u. mich direkt verliebt. Das war im Oktober 2003.
Im Sommer des darauf folgenden Jahres merkte ich bereits, daß er empfindlich auf Fliegen und Mücken reagierte. Teilweise stieg er an der Longe oder schlug so schlimm mit dem Kopf im Gelände, daß ich umdrehte. In der Zeit, August - September, ritt ich dann halt mehr in der Halle und dort gab es auch keine Probleme. Für mich hatte das Kind noch keinen Namen! Einfach nur überempfindlich auf Fliegen. 
Das ging die nächsten Jahre so weiter, mal mehr, mal weniger, aber kaum weiter auffällig. Auch nach dem reiten oder beim angebunden sein zeigte er ab und zu ein auf- und abpendeln des Kopfes, was ich aber eher als Langeweile abtat. 
Dann hatte er zwei Jahre lang fast gar keine Probleme bis der April im Jahre 2007 kam! Von einen auf den nächsten Tag schlug er beim Ausreiten im Wald so schlimm mit dem Kopf, daß er stieg. Ich mußte umdrehen und ritt von dato in der Halle. Das ging aber nur die ersten Tage gut, dann fing er auch hier an, mit dem Kopf zu schlagen. Dann beim putzen, dann beim führen. Die Symptomatik steigerte sich Tag für Tag. Aus langsamen Kopfschlagen wurden Stromschläge und unkontrolliertes Zucken. Es wurde immer gefährlicher, ihn überhaupt in Kopfnähe anzufassen, zu trensen oder zu führen. In der Zeit hatte ich div. Tierheilpraktiker und Tierärzte an meinem Pferd. Wir haben Tausende von Euro in Untersuchungen gesteckt. Ohne eindeutige Befunde. Er galt als unbehandelbar. Der Auslöser ist nach wie vor unbekannt. Ich vermuten ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Zuviel Impfungen kurz vorher, der Wechsel vom Züchter und Trennung von Artgenossen, ein Boxenunfall, kein Auslauf, Stress durch Stehpause wegen Griffelbeinbruch u.s.w. 
Im Winter 2007 war er dann unreitbar. Er hatte so schlimme Attacken, daß ich ihn einmal sogar vom TA ruhig stellen lassen mußte, weil er nur noch in die Luft sprang und zitterte. 
Nach einem Stallwechsel, wo er endlich mal mehr raus kam und pferdegerechter leben konnte, wurde es zwar besser, aber er war weiterhin oft unreitbar. Bei Wetterwechsel oder vermehrtem Stress wurde die Symptomatik wieder so schlimm, daß er unkontrollierbar wurde. Die Kosten von diversen alternativen Therapien ohne sichtbaren Erfolg, überschlugen sich und ich überlegte, was ich jetzt weiter tun kann, ohne mich ins Bodenlose zu stürzen. Ich wollte das Pferd aber auch nicht aufgeben. Wobei ich zugebe, daß es Tage gab, wo ich ernsthaft ans einschläfern gedacht habe. Mir war bis dahin auch klar, daß es ein Nervenproblem sein mußte! Man merkte, daß er jegliche Einwirkung von außen (Wind, Schnee, Kälte, Fliegen u.s.w.) bei ihm Gesichtsschmerzen auslösten. Aber auch oder vor allem Stress! Egal ob putzen, egal ob füttern (Erwartungshaltung), satteln oder was auch immer. Und wenn das "Zucken" einmal losging, war es in Gang gesetzt und hörte nicht mehr auf. Wie ein Schluckauf im Gehirn könnte man es nennen. 

Irgendwann las ich dann im Internet wieder etwas über die TCM Therapie, von der ich hörte, daß es schon vielen Pferden half. Ich kontaktierte die im deutsch-sprachigen Raum arbeitende Therapeutin Iris Brown und begann damit im Juni 08. Dem Management Plan folgend und jeden Tag seine individuelle Kräutertinktur bekommend, wurde das HS besser und er ruhiger. Im Juli wechselte Rubinio den Stall nochmals, anfangs gings ihm schlechter ich sah ihn auch auf der Wiese noch heftig shaken. Langsam Tag für Tag wurde es dann besser, bis ich es gar nicht mehr sah. Er hat jetzt Tag und Nacht Weide und kann wieder Pferd sein. Wir stehen seit knapp zwei Monaten dort und seit einigen Monaten ist das Headshaking verschwunden. Man merkt, es kann leicht zu einem Rückfall kommen, weil er nach wie vor unruhig und gestresst ist, aber es ist ein unglaublicher Fortschritt, das Pferd nach anderthalb Jahren wirklichem Hardcore-Headshaking, ohne Beschwerden laufen zu sehen. Wir sind jetzt soweit, daß ich ihn alle paar Tage ohne jegliche Symptome frei laufen lassen kann, was zuvor schon gewaltiges HS auslöste. Er steht angebunden und kann ohne zu shaken, geputzt werden. Er wird wieder longiert. Das Reiten werde ich aber wohl erst nächstes Jahr ansteuern! Je nachdem, wie er sich macht. Ich merke, daß auch meine Nerven sich endlich erholen und kann mich auf andere Dinge konzentrieren. Ich möchte es nicht noch einmal durchleben, was ich in den vergangenen Jahren durchmachen mußte. Ich bin glücklich, daß es ihm jetzt schon so gut geht und daß die Ruhe in Kombination mit den Kräutern diese angeblich unheilbare Erkrankung therapieren können. Nach Meinung aller TÄ wäre ihm nicht zu helfen gewesen. 

Rubinio und ich sind Iris Brown unendlich dankbar!

Kerstin S.,  24. November 2008   Deutschland


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