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 Symptomatik des Frühlings

Die TCM Welle


 

Equis TCM ist dem Rücknahmesystem im Sinne der Verpackungsverordnung (§ 6 Abs. 3 VerpackV) angeschlossen 

 Landbell AG

 

 

 

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Management eines HS Pferdes in der TCM Behandlung

- Wenn irgend möglich, alle chemischen Behandlungen vorerst einstellen, dazu gehören Entwurmer, Impfungen. 
- Als Mineralfutter sollten nur hochwertige mit guter Bioverfügarkeit gewählt werden. 
- Ich rate auch an, ein grosses Blutbild anfertigen zu lassen, bevor mit der Behandlung begonnen wird, um evtl. Defizite zu erfassen! 
- weitere Info Futter, Immunisierung, und Entwurmen unten 

1. Phase – Umweltstress beseitigen - Das Pferd einem exakten Tagesablauf unterstellen. 
- Die Arbeit des Pferdes erst einmal einstellen oder dezimieren, wenn es der Gesundheitszustand verlangt, zB arthritische Pferde!!! 
- Anwendung von Heel Colocynthis Homaccord, welches den Schmerz im Kopfbereich unterdrückt, bitte hier nachlesen. Die Gründe: in Bezug auf die Theorie, ist in meinem Artikel: "Headshaking ist heilbar" nachzulesen, leidet das Pferd unter Stress bedingten Auswirkungen, sei es psychisch oder physisch, wirkt es sich auf die Organe aus --> interner Stress. Wir nehmen Stressoren weg, indem wir zB vorerst immer um ein und dieselbe Uhrzeit füttern. Jegliche größere Verschiebung des Zeitplanes führt zu Spannungen durch Erwartungshaltung. Das selbe auf.- Spaziergänge und Freilaufen beziehen. 
- Wenig zuckerhaltiges Futter/Schleckereien füttern! Anstatt eines Eimers Karotten wie gehabt, nur 1 einzelne. 
- Mittels der Heikräuter wird des Pferdes Organismus von Schadstoffen befreit, die Adrenalausschüttung wird wieder zum normalen zurückgeschraubt, einer Überproduktion von Cortisolen wird entgegengearbeitet. 
2. Phase – 1. Monat der Behandlung beendet, ein "Update" wird erstellt.
Die Kräuter werden nach der 1. Phase - ca. 3 bis 4 Wochen nach Erstanamnese, jeden Monat umgestellt, ansonsten kann es zu neuen Störungen im System kommen. 
- Wenn die typ. HS Symptome mind. 2 Wochen ausbleiben, ALLE ausbleiben, kann mit der dritten Phase begonnen werden. 
3. Phase – Erstes „Laufenlernen“ und Finger weg vom Knotenhalfter! Sehen Sie sich einmal diese Zeichnung an, dann wissen Sie auch, warum ein Knotenhalfter funktioniert.
- Das Pferd mit Halfter auf dem Reitplatz/Halle führen, ca. 10 Min. Bleiben die Symptome aus, täglich wiederholen. 
- Nach ein paar Tagen ein wenig mehr „spielen“, eine Decke auflegen und führen. Keine Symptome, dann fortführen. 
- Nach weiteren Tagen wird eine Trense aufgelegt. Da mögen viele Pferde wieder Symptome zeigen, alles einstellen und zurück zur freien Bewegung des Pferdes. 
- Nach einigen Tagen der Ruhe wieder beginnen, aber nur, wenn abermals keine Symptome zu beobachten sind. 
In diesem Sinne fortschreiten, nach dem Prinzip 1 Schritt vorwärts, evtl. 2 Schritte zurück. 

Headshaker sollte man möglichst nicht auf dem Zirkel longieren, sondern in Viereckform, da sie stärkere Gleichgewichtsstörungen aufweisen, als gesunde Pferde. Besser noch wäre es die Arbeit mit der Doppellonge einführen, um Hankenbeugung und lineare Biegung zu engagieren.

- Stress wird hinzugefügt: dh. das Pferd soll lernen, mit täglichem Stress umgehen zu können. ZB die Futterzeiten ein wenig zu verschieben. Nicht mehr um 6 Uhr, sondern um 6:30 Uhr. Man kann auch neue „Objekte“ vorstellen, einen Kartoffelsack mit Heu gefüllt in der Box aufhängen oder Spiegelfolie. Alles, was das Pferd ein wenig stutzig macht, addiert Stress. Aber bitte nicht alles auf einmal, sondern auch hier Schritt für Schritt. Adaption wird dieser Schritt genannt. Stress ist lebenswichtig, solange er im Rahmen bleibt und in Ruhephasen verarbeitet werden kann.
4. Phase – Kräuter dezimieren 
- Diese Phase kommt zu sehr unterschiedlichem Zeitpunkt bei den individuellen Pferden. Einer ist nach 5 Monaten soweit, der andere braucht 12 Monate. HS Pferde können nicht mit anderen HS Pferden verglichen werden, es sind individuelle Störungen bei einem Individium, wie auch in der Human Medizin! 
- Es wird begonnen, einen Tag in der Woche keine Kräuter zu geben.
- Die updates beibehalten, an diesen kann ich zB beginnende Veränderungen erkennen und rechtzeitig mit Kräutern einwirken.
- Später können die Kräuter für HS abgebaut werden.
- Die Arbeit des Pferdes sollte immer noch schrittweise gesteigert werden, nicht überfordern oder Druck ausüben. Jedoch, je mehr Abwechslung dem Pferd geboten wird, umso eher kehrt es zurück zum gesunden Pferd.
- Wird Spannung im Tier bemerkt, sofort abbrechen oder zurückschrauben. Jeden Tag gestaltet sich der Gemütszustand anders. Die meisten Besitzer erkennen schon beim ersten Anblick, ob das Pferd „genervt“, angespannt oder sogar ärgerlich ist. 
5. Phase – Ohne HS Kräuter 
„Der schönste Tag im Leben eines HS Pferdes und dessen Besitzer“. Bis dato sind ca. 3 Jahre vergangen, der Körper kann sich wieder selbst heilen. Aber Achtung, einmal geschädigte und vernarbte Nervenfasern können nicht geheilt werden, bei Überforderung des Tieres kommt ein Rückfall schneller, als man denkt. HS Pferde müssen ihr restliches Leben lang anders behandelt werden, als ein gesundes Pferd. 
Ist das Pferd zum Beispiel wieder in der Lage, den Turnierstress zu verarbeiten, bedeutet das nicht, daß es dem Druck einer Turnierserie standhalten kann. Es braucht mehr Zeit zum Abreiten, herumschauen, adaptieren; es kann vielleicht nur 6 Turniere pro Jahr bestreiten, mit großen Intervallen. 
Dieser Aufbauplan verlangt viel Disziplin, Zeit und auch Geld.

Anmerkung: viral erkrankte Pferde benötigen zeitlebens Kräuter, die das Immunsystem unterstützen, jedoch meist nur 3 bis 4 verschiedene, denn nach Abschluß der Therapie ist das Immunsystem in der Lage, zB Herpes Schübe zu kontrollieren, dh. zu bekämpfen. Bei bakteriellen Ursachen geht mn davon aus, daß das Pferd nach ca. 4 Jahren keine Kräuter mehr braucht.

Info Futter, Immunisierung, Entwurmen, Entgiften

Wir müssen uns klar machen, dass Stress eine Hauptrolle spielt, also müssen wir jeglichen Stress entfernen; dem Pferd sollte eine möglichst naturnahe Haltung erlaubt werden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis seine Adrenalindrüse wieder normal funktioniert und es alle “Belastungen” ohne Rückfälle tragen kann. Machtrangeleien und sonstigen Weideproblemen sollte das erkrankte Pferd nicht ausgesetzt werden. Sein Futter sollte auf frei zugängliches, gutes Heu reduziert werden. Wenn Kraftfutter, dann möglichst nur in kleinen Mengen und kein Melasse beinhaltendes Müsli, Bestandteile in den Futtermischungen können ein Auslöser sein. In der TCM- Diätetik ist Hafer ein "heißes" Nahrungsmittel, d.h. bei Entzündungen sollen kühlende Nahrungsmittel gegeben werden, das wäre beim Pferd z.B. Gerste. Manche Pferde reagieren empfindlich, man muß es ausprobieren, ob sich die Symptome ein wenig bessern, wenn kein Hafer gefüttert wird. Zudem wird Hafer in der TCM Heilkunde als Heilmittel eingesetzt. 

Jedoch, physische Kondition ist ebenso wichtig für die adrenale Gesundheit und sollte, sobald als möglich, dem Pferd erlaubt werden: ein langsam aufbauendes “Fitnessprogramm” dann beginnen, wenn das Pferd symptomfrei ist. Ich nenne es “laufen lernen”, und so ähnlich ist es auch. Erst führen wir die Pferde nur mit Halfter im Schritt herum, wenn nach ein paar Tagen, das Pferd HS frei bleibend, legen wir eine Decke anstelle des Sattels auf. Nach weiteren Tagen, Decke wieder runter, an der Hand traben, usw. Details

Das obige mag sich vergnüglich lesen, aber soweit uns bekannt ist, ist noch kein Pferd im selben Masse und Zeitraum geheilt worden, dass während der Behandlung “normal” gearbeitet wurde.

Des weiteren sollten alle chem. Medikamente und Mineralstoffe vorerst abgesetzt werden, dass Tier nicht geimpft oder entwurmt werden, wenn es sich vermeiden lässt. Wenn Impfung von Nöten ist, dann nur Einzelpräparate, da diese vom Körper besser vertragen werden. Auf keinen Fall gegen Herpes impfen lassen, wenn Ihr Pferd ein Herpesträger ist!! 

Vor chem. Eingriffen (auch impfen und entwurmen) vorbereiten, dazu eignet sich zB Equi Immun® , anschliessen entgiften, um die Rest-Pathogene auszuleiten zB mit Equi Detox™ .

Chlorella schützt die Leber

Mehrere Experimente haben gezeigt und nachgewiesen, dass Chlorella einen Leber schützenden Effekt stimuliert, wie es durch seine Widerstandskraft gegenüber hochgradigen Giftstoffen, wie z.B. Ethionin, zeigt. In einer deutschen Studie wurde nachgewiesen, dass Chlorella die Leber durch Mangelernährung hochgradig geschädigt, wieder aufbaut. Chlorella senkt Blutfettwerte, insbesondere Triglyzeride und Cholesterin.

Neben den Heilkräutern kann Chlorella kurweise zum generellen Entgiften des Organismus beigemischt. 

Ein weiteres reinigendes Präparat ist Betonit, das in einer speziellen Form in der Lage ist Mykotoxine (Schimmelpilzsporen) aus dem Verdauungssystem zu entfernen

Vitamin B 3, 6, 12 sollte auf alle Fälle supplimentiert werden, denn sie dienen den Nerven als zusätzliche “Nahrung”. Tgl. Dosis von 30 bis 60 gr je nach Größe des Tieres, zB in Form von Bierhefe oder man verwendet die aktivierten VitB Komplexe nach Anweisung.

Ein einzelnes homöopathischer Präparat hat sich in meiner Praxis als ausgezeichnete “Erste Hilfe” „Arznei“ gegen den Kopfschmerz erwiesen Colocynthis Homaccord der Fa. Heel, Baden-Baden. Ich “entdeckte” es durch Zufall 2003, es wurde bis dahin als Ischias Nervenmittel gespritzt. Es unterdrückt den Schmerz und die HS Symptome vermindern sich gewaltig oder hören ganz auf. Wir wenden es mittlerweile bei fast allen Pferden an, somit entfernen wir erst einmal einen der Hauptstressoren, den Schmerz. Zahlreiche Pferdebeispiele existieren mittlerweile, die durch dieses Mittel erst einmal “aufatmen” können. Heel Colocynthis Homaccord beeinflusst die Phyto-Therapie in keinem Fall. Weitere Auskünfte kann die Firma Heel geben. Der Ansprechpartner ist Dr. Reinhart, Leiter der vet. med. Abteilung. Dr. Reinhard erhielt meine Erfahrungswerte, die ich in 2003/2004 aufstellen konnte und seitdem wird dieses Mittel auch in der Rubrik Kopfschmerz und Trigminus Neuralgie geführt.

Ein weiteres Präparat das möglicherweise einsetzbar ist, ist das Gelsemium-Homaccord der Firma Heel, das in der Homöopathie bei Trigeminus-Neuralgien bzw. jeglichen Problemen mit Nerven im Kopfbereich eingesetzt wird. Einige Pferde, die nicht auf das Colocynthis Homaccord reagierten, zeigten deutlich weniger Symptome nach Eingabe von Gelsemium.

Noch ein homöopathisches Mittel, das in der Humanmedizin erfolgreich bei Kindern mit Schädeltrauma angewandt wird, ist Heel Cerebrum, das eine Nervenheilung beschleunigen soll. Leider sind keine Studien am Tier vorhanden.


Der Leser und Pferdebesitzer, der mehr erfahren möchte, kann die Therapie Website besuchen oder mich direkt kontaktieren

Brown © 2004, updated Mai 2012 

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